Grundrechtsfest des AK-Vorrat im Johannapark

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Leipzig läd zum Grundrechtsfest am Samstag, dem 23. Mai 2009 im Johannapark in Leipzig ein. Gefeiert wird zwischen 10 und 16 Uhr der 60. Jahrestag des Grundgesetzes bei einem leckerem Picknick im Freien. Ganz nebenbei kann man sich bei dieser Gelegenheit über den aktuellen Stand unserer Grund-, Informations- und Freiheitsrechte informieren…

Auf Planungsseite der Aktion finden sich weitere Details, Unterstützung für einige Bereiche wird noch gesucht. Danke an Johannes, Stina, Christian und all die anderen, die das Fest organisieren!

Also dann, bis Samstag im Johannapark!

Development of guitone has been abandoned

For several, mostly personal, reasons the development of guitone has been abandoned. There are a couple of unfinished features and bugfixes waiting in the trunk which are now not released, but I’d rather want to make a major release than another minor one and there is way too much left to do for a single person with way too little time to really make a sound release.

Maybe I’ll pick it up again in a few months, but I can’t guarantee that. For now, my thanks go to all the users and packagers for their time and for the support!

ePetition: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Jetzt die ePetition auf bundestag.de gegen die Internetzensur mitzeichnen!

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Hintergrundartikel auf heise online.

Offener Brief für Netzneutralität

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 6. Mai 2009 steht das Telecom-Paket bei Ihnen zur Abstimmung, welches einige wenig erfreuliche, ja sogar gefährliche Erweiterungen beinhaltet, die nachhaltig die Netzneutralität im Internet gefährden!

Worum geht es? Das Internet ist heute so wichtig geworden wie das Stromnetz oder der Anschluss des öffentlichen Versorgers mit Wasser. Ungefilterte und nicht beschnittene Informationen sind die Grundlage für moderne Demokratien. Dass einzelnen Zugangsprovidern nun die Möglichkeit gegeben werden soll, den Zugang zum Netz zu beschneiden, um Geschäftsmodelle gegen den Willen des Gemeinwohls durchzudrücken, ist nicht hinnehmbar. Die Methodik ist insbesondere dann mehr als problematisch, wenn der Zugangsprovider aufgrund der lokalen Situation als einziger Zugangsprovider quasi das Monopol auf Informationen aus dem Internet hat.

Als Webentwickler bin ich von der Innovationskraft, die das Internet mir und anderen gibt, abhängig. Die Weiterentwicklung des Internets wird jedoch heutzutage von vielen Seiten torpediert (bspw. durch Trivialpatente auf “softwarebasierte Erfindungen”). Ein Angriff auf das freie Netz, so wie wir es bisher (noch) haben, könnte allerdings dieser Entwicklung den Todesstoß geben. Erinnern Sie sich noch an die “Insellösungen” von Internetprovidern (Compuserve, AOL, T-Online), von denen Mitte bis Ende der 90er Jahre die Mehrzahl der Nutzer davon ausgingen, das sei “das Internet” ? “Portale”, die eine eingeschränkte Sicht auf die verfügbaren Informationen darboten und gemäß dem jeweiligen Geschäftsmodell den Nutzer eher auf die gewinnbringenden Seiten verwiesen? Zum Glück ist das Geschichte!

Während ich damals als Informatiker immer noch relativ leicht auf eigenen Wegen vorankam, weil das Netz an sich frei und verfügbar war, wären technische Beschränkungen seitens der Zugangsprovider, die nun erlaubt würden, ein Dead-End selbst für mich als Techniker.

Deshalb, treten Sie für Netzneutralität ein und verweigern Sie Ihre Stimme dieser gefährlichen Gesetzesvorlage!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Thomas Keller.

Mehr Infos hier – werdet aktiv und schreibt Euren EU-Parlamentarier an!